Wie sicher ist mein Messenger?

Tagtäglich benutzen wir unsere „Messenger“ auf unseren Smartphonesund Tablets und machen uns so gar keine bis wenige Gedanken über die Sicherheit. Als Mitarbeiter in der IT-Sicherheit sehe ich natürlich vieles anders als jemand der sich über Sicherheitskonzepte keine Sorgen machen muss.

Ich vertrete aber auch die Meinung, dass die Sicherheit in bestimmten Bereichen nicht Hand in Hand mit dem Wahnsinn oder der Paranoia gehen sollte.

Im Zeitalter des „Internets der Dinge“ werden bald so gut wie alle Geräte, egal wo, vernetzt sein. Gehe ich diesen Weg, entscheide mich also für eine Vernetzung meines Haushalts oder gar meiner selbst (Wearables lassen grüßen), muss ICH für MICH entscheiden ob ich das will und welche Konsequenzen das hat. Ich gebe es ehrlich zu, ich benutze u.a. WhatsApp, das angeblich so verpönte Tool, das ja alle schlecht finden und so gar niemand mehr benutzt.

Warum auch sollte ich diesen Messenger nicht benutzen? Geheimdienste lesen meine Nachrichten sowieso mit, dann sollen sie das eben machen, ein gutes Gefühl habe ich dabei nicht, doch ständiges Nachdenken endet nur in einem engen dunklen Gang und führt dazu, dass ich nur noch Geheimdienste mit dem Bleistift auf einen Zettel schreibe. Und da wären wir wieder an dem Punkt, wo ich selber entscheiden muss: was WILL ich? Was WILL ich NICHT?

Mir stehen so viele Möglichkeiten offen Alternativen zu benutzen und wenn ich diese und wirklich nur diese nutzen möchte, dann muss ich meine Mitmenschen die mich erreichen möchten, eben überzeugen für eine Kommunikation mit mir auf eine Alternative zurückzugreifen. Bestes Beispiel für den deutschen Raum (bzw. für D-A-CH) ist der schweizer Messenger „Threema“. Er hat echte Ende-zu-Ende Verschlüsselung und viele weitere tolle Features, die mir eine „sichere“ Kommunikation ermöglichen. Eine umfangreiche und dennoch kompakte (englische) Übersicht über alle derzeitigen Messenger und Kommunikationsmethoden gibt es hier

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